luftballonWillkommen beim Bezirkselternausschuss (BEA) Eimsbüttel!

Der BEA Eimsbüttel ist die die offizielle gesetzliche Elternvertretung aller Eimsbütteler Krippen, Kitas sowie der Nachmittags- und Ferienbetreuung an GBS-Schulen und besteht aus Elternvertretern jeder einzelner dieser Einrichtungen.

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Die Antwort des Senates auf die schriftliche kleine Anfrage  SKA 21/11808 liegt jetzt vor. Stellt sich die Frage, bringt die Antwort auch Klarheit in das Zahlenwirrwarr rund um die Kosten der Volksinitiative "Mehr Hände für Hamburger Kitas"?

Die ersten Analysen dazu werden gerade bzw. wurden erstellt.

Die Zahlen, die von verschiedenen Personen aus der BASFI und aus der Politik auf unterschiedlichen Wegen in die Stadt getragen wurden (über die Presse, auf der LEA Sitzung, im Landejugendhilfeausschuss) schwankten bisher zwischen 405 Mio. €, 350 Mio. € und  242 Mio. € (letzter ohne Berücksichtigung der Maßnahmen, die bereits auf den Weg gebracht wurden).

Gleiches Szenario gilt für die Fachkräfte, die zusätzlich benötigt werden. Hier kursieren die Zahlen von 9.000 bzw. 7.500 benötigten Fachkräften und von Nicht-Regierungs- bzw. Nicht-Sozialbehörden-Seiten (z. B. von Bertelsmann), die von deutlich weniger Fachkräften sprechen.

Zur Chronologie der SKAs:

  • SKA 21/10761 basierend auf dem Vorentwurf der INI wurden 405 Mio € und 9.000 Fachkräfte errechnet -
    die hier genannten Zahlen spielen keine Rolle mehr, da Berechnungsgrundlage nicht mehr aktuell.
  • SKA 21/11376 nach Vorlage des endgültigen Textes wurden 348,8 (rund 350) Mio € und 7.600 Fachkräfte errechnet - 
    bei den hier genannten Zahlen wurden die Werte für die bereits mit Senat / mit der Behörde vereinbarten Massnahmen noch nicht abgezogen.
    Auf der LEA Sitzung im Dezember wurde beretis mitgeteilt, dass, wenn von den 350 Mio. € die bereits vereinbarten Massnahmen abgezogen werden,, 242 Mio. € verbleiben.
  • In der SKA 21/11808 werden neben den Zahlen für die INI auch nach weiteren Daten gefragt. So z. B. nach den Kita Plus Mittel, welche Mittel seitens Bund für die Kita Qualität zugesagt sind, Unterscheidung Voll- und Teilzeit, Absolventen der Ausbildungsschulen usw.
    Bei den 7.500 Fachkräften handelt es sich nicht um Vollzeitäquvalente. Es wird mit der bisherigen Teilzeitquote von rund 63 % gerechnet und einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 31 Stunden.
    Bei den strukturellen Mehrkosten von 242 Mio. € muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass sich diese auf einen Zeitraum von 10 Jahren beziehen.

Ende letzten Jahres fand durh HH Kita Anbieter eine Befragung bei den Teilzeitbeschäftigten in den Kitas statt. Das Ergebnis: Rund 50 % der Befragten gaben an, dass sie bei verbesserten Bedingungen ihre Stundenzahl erhöhen würden.

Im Dezember 2017 legten die Kita Anbieter ebenfalls ene Kostenabschätzung für die Umsetzung des Gesetzentwurfs der Volksinitiative vor und kamen dabei wieder auf andere Werte.

Wir werden uns die Analysen (soweit sie uns z. V. stehen) zur SKA ansehen und weiter berichten. Gerne nehmen wir Anregungen dazu auf!